CBD Dravet Syndrome – Verlauf & Lebenserwartung
- 29. Juli 2021
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Jan.

Das CBD Dravet Syndrome beschreibt den Zusammenhang zwischen Cannabidiol (CBD) und
einer besonders schweren, genetisch bedingten Epilepsieform.
Das Dravet Syndrome (auch Dravet-Syndrom, Dravets Syndrom, Syndrome de Dravet)
ist eine seltene Form der Epilepsie und gilt als schwere myoklonische Epilepsie des Kindesalters.
Dieser Beitrag bietet eine sachliche, umfassende und aktuelle Übersicht zu:
dem Dravet-Syndrom Verlauf
der Lebenserwartung bei schwerer Erkrankung
genetischen Ursachen (Gen SCN1A)
epileptischen Anfällen inkl. Status epilepticus
CBD Krankheit Lebenserwartung im Forschungskontext
Erfahrungsberichten und Betreuung betroffener Familien
Was ist das Dravet-Syndrom?
Das Dravet-Syndrom ist ein epilepsy syndrome und eine seltene Form der frühkindlichen Epilepsie.
Viele Kinder erscheinen zunächst als Gesunden Kind, bevor es im ersten Lebensjahr
zum ersten schweren epileptischen Anfall kommt.
Typisch für das typischen Dravet Syndrom:
generalisiert tonisch klonische Anfälle
myoklonische Anfälle
Fieber- oder stressbedingte Anfälle
zunehmende Therapieresistenz
In den meisten Fällen handelt es sich um eine genetisch bedingte Erkrankung.

Ursache des Dravet-Syndroms – Genetik & SCN1A
Die Ursache des Dravet Syndroms liegt überwiegend im Gen SCN1A. Es handelt sich
häufig um Mutations in the SCN1A gene, meist als de novo-Mutation (nicht vererbt).
Diese Mutation führt zu einem loss of function bestimmter Natriumkanäle im Gehirn.
Die Folge ist eine gestörte neuronale Signalverarbeitung mit erhöhter Anfallsneigung.
Dravet-Syndrom Auslöser
Zu den typischen Dravet-Syndrom Auslösern zählen:
Fieber
Infekte
Stress
Lichtreize
Schlafmangel
Diese Auslöser können sowohl tonisch klonisch als auch myoklonische Anfälle begünstigen.
Epileptische Anfälle & Status epilepticus
Ein epileptischen Anfall beim Dravet-Syndrom kann lang andauernd und schwer kontrollierbar
sein. Besonders gefährlich ist der Status epilepticus, ein medizinischer Notfall.
Beim Dravet-Syndrom treten in den meisten Fällen mittleren bis schweren geistigen
Status epilepticus auf, die eine sofortige ärztliche Behandlung erfordern.
Dravet-Syndrom geistige Behinderung
Viele betroffener Kinder entwickeln im Verlauf:
mittlere bis schwere geistige Entwicklungsstörungen
Lern- und Sprachverzögerungen
motorische Einschränkungen
In schweren Verläufen kann es zu einer schweren geistigen Behinderung kommen.
Dies stellt Familien vor erhebliche emotionale und organisatorische Herausforderungen.

Dravet-Syndrom Verlauf & Prognose
Der Dravet-Syndrom Verlauf ist individuell unterschiedlich, jedoch meist chronisch.
Das Syndrom gilt als schwer behandelbar.
Statistisch besteht bei Patients with Dravet Syndrome ein
Prozent der Fälle erhöhtes Risiko für:
häufige schwere Anfälle
Entwicklungsverzögerungen
sudden unexpected death in epilepsy (SUDEP) – ein unerwarteten Todes im
Zusammenhang mit Epilepsie
Dravet-Syndrom Lebenserwartung
Die Dravet-Syndrom Lebenserwartung ist variabel. Dank moderner Medizin erreichen heute
viele affected individuals das Erwachsenenalter.
Dennoch wird das Thema häufig mit der Frage „Charlotte Dravet-Syndrom tödlich?“
verbunden.
Wichtig ist:
Das Syndrom ist nicht per se tödlich
Es besteht jedoch ein erhöhtes Risiko, insbesondere bei unkontrollierten Anfällen
CBD & Cannabidiol beim Dravet-Syndrom
Cannabidiol (CBD) ist ein nicht-psychoaktiver Cannabis Wirkstoff. Die effectiveness of CBD
wird bei schweren Epilepsieformen wie dem Dravet-Syndrom und dem
Lennox Gastaut Syndrom erforscht.
Wichtig:
CBD ist kein Heilmittel
CBD ersetzt keinen behandelnden Arzt
Anwendung nur in Absprache mit dem
behandelnden Arzt Lennox Gastaut Syndrom / Dravet-Syndrom

Studien, Dosierung & ergänzende Ansätze
In Studien wurden Dosierungen bis etwa 20 mg CBD pro kg Körpergewicht untersucht,
teils pro Monat oder nach ärztlichem Schema.
Ergänzende Therapieansätze:
ketogene Diät
strukturierte Anfallskontrolle
Physiotherapie & Förderung
Erfahrungen & Erfahrungsberichte
Dravet-Syndrom Erfahrungsberichte zeigen, dass Familien CBD teilweise als
unterstützend wahrnehmen. Häufig genannt:
subjektive Verbesserung der Lebensqualität
veränderte Anfallsmuster
Diese Berichte ersetzen keine medizinische Bewertung.
Gesellschaftliche Unterstützung
Die Erkrankung wurde nach Charlotte Dravet benannt. Organisationen wie der
Verein Dravet Syndrom unterstützen betroffene Familien. International spricht man auch von
enfants atteints du syndrome.
Bezeichnungen wie Syndrom CBS werden gelegentlich synonym oder fälschlich verwendet,
medizinisch korrekt ist jedoch Dravet-Syndrom. Bio CBD Öl

FAQ – Häufige Fragen zum CBD Dravet Syndrome
Ist das Dravet-Syndrom tödlich?
Nein. Das Dravet-Syndrom ist nicht automatisch tödlich, jedoch besteht ein erhöhtes Risiko
für schwere Komplikationen.
Was ist die Ursache des Dravet-Syndroms?
Meist eine SCN1A-Genmutation, häufig de novo.
Wie ist die Lebenserwartung beim Dravet-Syndrom?
Individuell unterschiedlich. Viele Betroffene erreichen heute das Erwachsenenalter.
Kann CBD die Lebenserwartung beeinflussen?
CBD wird erforscht. Aussagen zur direkten Verlängerung der Lebenserwartung sind
wissenschaftlich nicht gesichert.
Ist CBD legal in der Schweiz?
Ja, sofern der THC-Gehalt unter 1 % liegt.
Wichtiger Hinweis
Dieser Beitrag dient ausschließlich der neutralen Information.CBD ist kein Arzneimittel.
Bei Epilepsie immer ärztlichen Rat einholen.
Fazit
Das CBD Dravet Syndrome ist ein relevantes Forschungsthema
Das Dravet-Syndrom ist eine seltene Form schwerer Epilepsie
Der Verlauf ist chronisch, aber behandelbar
Cannabidiol CBD kann unterstützend sein, ist jedoch keine Heilung
Hinweis
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine
medizinische Beratung dar. Cannabidiol (CBD) ist kein Arzneimittel. Es werden keine
Heil- oder Gesundheitsversprechen abgegeben.
Rechtlicher Hinweis (Schweiz)
CBD-Produkte sind in der Schweiz legal, sofern der THC-Gehalt unter 1 % liegt.
Die Inhalte beziehen sich ausschließlich auf die rechtliche Situation in der Schweiz.
Haftungsausschluss
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte stets eine medizinische Fachperson
konsultiert werden.


