CBD Überdosierung: Sicherheit, Nebenwirkungen & Dosierung
- Vaporspirit Writer

- vor 4 Tagen
- 5 Min. Lesezeit

Cannabidiol – kurz CBD – ist in der Schweiz seit Jahren ein fester Bestandteil des
Marktes für Hanfprodukte. Mit der wachsenden Verbreitung stellen sich jedoch immer
häufiger Fragen zur richtigen Anwendung und zur Sicherheit. Besonders Einsteiger
möchten wissen:
Kann man CBD überdosieren – und worauf sollte man achten?
Dieser Beitrag bietet eine sachliche, neutrale Einordnung auf Basis des aktuellen
Wissensstands und erklärt, was unter einer CBD-Überdosierung verstanden wird,
welche Begleiterscheinungen auftreten können und warum Produktqualität eine
entscheidende Rolle spielt.
In diesem Artikel erfährst du:
was bei CBD unter „Überdosierung“ verstanden wird
welche Mengen typischerweise verwendet werden
welche vorübergehenden Begleiterscheinungen auftreten können
warum Qualität und Herkunft wichtig sind
worauf man bei der Auswahl eines Produkts achten sollte
Was bedeutet „Überdosierung“ bei CBD?
Der Begriff „Überdosierung“ wird häufig mit akuten gesundheitlichen Notfällen in
Verbindung gebracht, wie man sie von Alkohol oder bestimmten Arzneimitteln kennt.
Bei CBD wird der Begriff jedoch anders verwendet.
Im Zusammenhang mit Cannabidiol beschreibt eine Überdosierung in der Regel keine
gefährliche Situation, sondern eine Menge, die höher ist als individuell als angenehm
empfunden wird.

Aktueller Kenntnisstand zur Sicherheit von CBD
Bis heute gibt es keine dokumentierten Fälle, in denen die Einnahme von CBD allein
zu lebensbedrohlichen Zuständen geführt hätte. Auch in wissenschaftlichen
Untersuchungen mit hohen Mengen wurden keine akuten toxischen Effekte
beschrieben.
Internationale Fachgremien – darunter auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) –
weisen darauf hin, dass CBD kein klassisches Toxizitätsprofil zeigt und kein
Abhängigkeitspotenzial besitzt.
Diese Einschätzungen beziehen sich auf reines Cannabidiol und ersetzen keine
individuelle medizinische Beratung.
Was bei zu hohen Mengen auftreten kann
Wenn mehr CBD eingenommen wird, als der Körper aktuell verarbeiten kann oder
gewohnt ist, können vorübergehende Begleiterscheinungen auftreten. Diese gelten
als mild und reversibel.
Mögliche Begleiterscheinungen:
Müdigkeit
Schwindelgefühl
trockener Mund
Wärmeempfinden
leichter Blutdruckabfall
Magen-Darm-Unwohlsein
selten Kopfschmerzen oder Durchfall
Diese Effekte klingen in der Regel nach Anpassung der Menge oder einer Pause wieder
ab.

Warum Begleiterscheinungen oft produktbedingt sind
Unerwünschte Reaktionen stehen häufig nicht mit Cannabidiol selbst, sondern mit der
Produktqualität in Zusammenhang. Unterschiede ergeben sich unter anderem durch:
chemisch veränderte Cannabinoide
synthetische Zusätze
minderwertige Trägeröle
Rückstände aus ungeeigneten Extraktionsverfahren
Verunreinigungen durch Pestizide oder Schwermetalle
ungenaue THC-Deklarationen
Eine transparente Herstellung und unabhängige Laboranalysen sind daher besonders
wichtig.

Worauf bei hochwertigen CBD-Ölen geachtet werden sollte
Ein qualitativ hochwertiges Produkt zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
1) Natürliche Vollspektrum-Zusammensetzung
Enthält Cannabidiol sowie weitere pflanzentypische Bestandteile in natürlicher Form,
im gesetzlich erlaubten Rahmen.
2) Keine chemisch veränderten Cannabinoide
Verzicht auf synthetische oder transformierte Molekülformen.
3) Rohstoffe aus kontrolliertem Anbau
Bevorzugt aus biologischer, nachvollziehbarer Landwirtschaft.
4) Schonende CO₂-Extraktion
Eine etablierte Methode, um Pflanzenbestandteile ohne Lösungsmittelrückstände zu
gewinnen.
5) Regelmäßige Laboranalysen
Transparente Prüfberichte zu Cannabinoidprofil und Reinheit.
6) Verschiedene Konzentrationen
Erleichtern eine individuelle und schrittweise Anpassung.
Wie viel CBD wird üblicherweise verwendet?
Die individuell passende Menge hängt unter anderem ab von:
Körpergewicht
persönlicher Empfindlichkeit
Produktkonzentration
Anwendungsgewohnheiten
Häufig genannte Orientierungsbereiche (ohne Empfehlung):
Einsteiger:
ca. 5–20 mg pro Tag
Regelmäßige Anwender:
ca. 20–60 mg pro Tag
Höhere Mengen:
werden in Studien beschrieben, sollten jedoch individuell beurteilt werden.
Sehr hohe Mengen können vermehrt zu Müdigkeit oder Magen-Darm-Reaktionen
führen.
Wann besondere Vorsicht sinnvoll ist
Cannabidiol kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten haben, etwa
solchen, die über Leberenzyme verstoffwechselt werden. Dazu zählen unter anderem:
Blutverdünner
bestimmte Schmerzmittel
Antiepileptika
einige Antidepressiva
In solchen Fällen ist eine Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal sinnvoll.
Wie man eine zu hohe Menge vermeidet
langsam beginnen und schrittweise anpassen
auf geprüfte Qualität achten
Körpergewicht berücksichtigen
Regelmäßigkeit statt Einzelmengen
keine unnötig hohen Dosierungen verwenden

Fazit: Kann man CBD überdosieren?
Nach heutigem Kenntnisstand gilt CBD als gut verträglicher Inhaltsstoff. Eine
klassische toxische Überdosierung ist nicht bekannt.
Was auftreten kann, sind milde, vorübergehende Begleiterscheinungen, insbesondere
bei hohen Mengen oder minderwertigen Produkten.
Entscheidend sind:
Qualität
transparente Herstellung
realistische Dosierung
individuelle Beobachtung
Ergänzende Einordnung zu Dosierung, Sicherheit und Studienlage
Beim Umgang mit CBD Öl ist vor allem eine realistische und individuelle
CBD Dosierung entscheidend. Auch wenn Cannabidiol allgemein als gut verträglich gilt,
zeigen Erfahrungen und wissenschaftlichen Studien, dass der Körper je nach Person
sehr unterschiedlich reagiert. Eine klassische CBD Überdosis im toxikologischen Sinn
ist nicht bekannt, dennoch können höhere Dosen vorübergehende
Begleiterscheinungen verursachen.
Zu den häufig beschriebenen Symptomen einer CBD Überdosierung zählen unter
anderem Müdigkeit, ein leichtes Schwindelgefühl, trockener Mund oder Magen-Darm-
Unwohlsein. Diese Effekte treten vor allem dann auf, wenn sehr hohe Mengen
eingenommen wurden oder der individuelle Toleranzbereich überschritten wird. In der
Praxis berichten Nutzer häufiger über solche Reaktionen, wenn sie CBD genommen
haben, ohne die Dosierung schrittweise zu steigern.
Ein wichtiger Faktor ist dabei der CBD Gehalt des jeweiligen Produkts. Besonders bei
Ölen ist es sinnvoll zu wissen, wie viel mg CBD pro Tropfen enthalten sind, um eine
präzise Anpassung zu ermöglichen. Auch bei CBD Kapseln sollte auf eine klare
Deklaration der enthaltenen Menge geachtet werden, da diese meist standardisierte
Dosierungen liefern und weniger flexibel sind als Öl.
Internationale Bewertungen wie der critical review report sowie Veröffentlichungen
unter dem Titel „safety and side effects of cannabidiol a cannabis sativa constituent“
zeigen, dass selbst sehr hohe Mengen – in einzelnen Studien bis zu 1500 mg CBD pro
Tag – untersucht wurden. Diese Daten dienen jedoch ausschließlich der
wissenschaftlichen Bewertung und stellen keine Empfehlung dar. Für den Alltag gilt
weiterhin: mit einer niedrigen Dosis beginnen und die eigene Reaktion beobachten.
Besondere Aufmerksamkeit ist geboten bei möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten,
da Cannabidiol bestimmte Leberenzyme beeinflussen kann. Wer
regelmäßig Arzneimittel einnimmt, sollte dies bei der Verwendung von Cannabidiol
stets berücksichtigen und im Zweifel fachlichen Rat einholen.
Zusammengefasst zeigt sich: Die richtige Anwendung von Cannabidiol basiert nicht
auf möglichst hohen Mengen, sondern auf Transparenz, Qualität und einer individuell
angepassten Dosierung. Wer diese Punkte beachtet, reduziert das Risiko
unerwünschter Effekte deutlich und nutzt CBD verantwortungsvoll im Alltag.
Abschließend ist zu beachten, dass die gleichzeitige Einnahme von Cannabidiol CBD
mit anderen Substanzen individuell unterschiedlich wahrgenommen werden kann.
Besonders bei sehr hohen Mengen – etwa im Bereich von 1000 mg – spielt die
persönliche Empfindlichkeit eine zentrale Rolle. Die Wirkung von Cannabis-
bestandteilen wird unter anderem im Zusammenhang mit dem Endocannabinoid System
betrachtet, das bei jedem Menschen unterschiedlich reagiert. Um das Risiko
unerwünschter Nebenwirkungen zu minimieren, empfiehlt sich ein bewusster,
schrittweiser Umgang mit Cannabidiol und eine realistische Einschätzung der eigenen
Verträglichkeit.
FAQ – CBD Überdosierung & Sicherheit
Kann man CBD überdosieren?
Eine toxische Überdosierung ist nicht bekannt. Zu hohe Mengen können jedoch
vorübergehende Begleiterscheinungen verursachen.
Wie viel CBD gilt als üblich?
Viele Anwender bewegen sich im Bereich von 5–60 mg täglich. Die individuelle
Verträglichkeit variiert.
Was passiert bei zu viel CBD?
Mögliche Effekte sind Müdigkeit oder Magen-Darm-Unwohlsein, die meist rasch
abklingen.
Ist CBD giftig?
CBD weist nach aktuellem Wissensstand kein klassisches Giftprofil auf.
Kann CBD Durchfall auslösen?
Selten – häufiger sind ungeeignete Trägeröle oder Zusatzstoffe die Ursache.
Kann CBD mit Medikamenten interagieren?
Ja, in einzelnen Fällen. Ärztliche Rücksprache wird empfohlen.
Hinweis
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine
medizinische Beratung dar. Cannabidiol ist kein Arzneimittel. Es werden keine Heil-
oder Gesundheitsversprechen abgegeben.
Rechtlicher Hinweis (Schweiz)
CBD-Produkte sind in der Schweiz legal, sofern der THC-Gehalt unter 1 % liegt.
Haftungsausschluss
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte stets eine medizinische Fachperson
konsultiert werden.

