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CBD Überdosierung: Sicherheit, Nebenwirkungen & Dosierung

CBD Überdosierung – Sicherheit und sachliche Informationen in der Schweiz

Cannabidiol – kurz CBD – ist in der Schweiz seit Jahren ein fester Bestandteil des

Marktes für Hanfprodukte. Mit der wachsenden Verbreitung stellen sich jedoch immer

häufiger Fragen zur richtigen Anwendung und zur Sicherheit. Besonders Einsteiger

möchten wissen:


Kann man CBD überdosieren – und worauf sollte man achten?


Dieser Beitrag bietet eine sachliche, neutrale Einordnung auf Basis des aktuellen

Wissensstands und erklärt, was unter einer CBD-Überdosierung verstanden wird,

welche Begleiterscheinungen auftreten können und warum Produktqualität eine

entscheidende Rolle spielt.



In diesem Artikel erfährst du:

  • was bei CBD unter „Überdosierung“ verstanden wird

  • welche Mengen typischerweise verwendet werden

  • welche vorübergehenden Begleiterscheinungen auftreten können

  • warum Qualität und Herkunft wichtig sind

  • worauf man bei der Auswahl eines Produkts achten sollte


Was bedeutet „Überdosierung“ bei CBD?

Der Begriff „Überdosierung“ wird häufig mit akuten gesundheitlichen Notfällen in

Verbindung gebracht, wie man sie von Alkohol oder bestimmten Arzneimitteln kennt.

Bei CBD wird der Begriff jedoch anders verwendet.


Im Zusammenhang mit Cannabidiol beschreibt eine Überdosierung in der Regel keine

gefährliche Situation, sondern eine Menge, die höher ist als individuell als angenehm

empfunden wird.


CBD Überdosierung Bedeutung – Dosierung und sachliche Einordnung

Aktueller Kenntnisstand zur Sicherheit von CBD

Bis heute gibt es keine dokumentierten Fälle, in denen die Einnahme von CBD allein

zu lebensbedrohlichen Zuständen geführt hätte. Auch in wissenschaftlichen

Untersuchungen mit hohen Mengen wurden keine akuten toxischen Effekte 

beschrieben.


Internationale Fachgremien – darunter auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) –

weisen darauf hin, dass CBD kein klassisches Toxizitätsprofil zeigt und kein

Abhängigkeitspotenzial besitzt.

Diese Einschätzungen beziehen sich auf reines Cannabidiol und ersetzen keine

individuelle medizinische Beratung.


Was bei zu hohen Mengen auftreten kann

Wenn mehr CBD eingenommen wird, als der Körper aktuell verarbeiten kann oder

gewohnt ist, können vorübergehende Begleiterscheinungen auftreten. Diese gelten

als mild und reversibel.


Mögliche Begleiterscheinungen:

  • Müdigkeit

  • Schwindelgefühl

  • trockener Mund

  • Wärmeempfinden

  • leichter Blutdruckabfall

  • Magen-Darm-Unwohlsein

  • selten Kopfschmerzen oder Durchfall

Diese Effekte klingen in der Regel nach Anpassung der Menge oder einer Pause wieder

ab.


CBD mögliche Nebenwirkungen – neutrale Alltagsszene mit Tee

Warum Begleiterscheinungen oft produktbedingt sind

Unerwünschte Reaktionen stehen häufig nicht mit Cannabidiol selbst, sondern mit der

Produktqualität in Zusammenhang. Unterschiede ergeben sich unter anderem durch:

  • chemisch veränderte Cannabinoide

  • synthetische Zusätze

  • minderwertige Trägeröle

  • Rückstände aus ungeeigneten Extraktionsverfahren

  • Verunreinigungen durch Pestizide oder Schwermetalle

  • ungenaue THC-Deklarationen

Eine transparente Herstellung und unabhängige Laboranalysen sind daher besonders

wichtig.



CBD Qualität und Laboranalyse – geprüfte Produkte aus der Schweiz

Worauf bei hochwertigen CBD-Ölen geachtet werden sollte

Ein qualitativ hochwertiges Produkt zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:


1) Natürliche Vollspektrum-Zusammensetzung

Enthält Cannabidiol sowie weitere pflanzentypische Bestandteile in natürlicher Form,

im gesetzlich erlaubten Rahmen.


2) Keine chemisch veränderten Cannabinoide

Verzicht auf synthetische oder transformierte Molekülformen.


3) Rohstoffe aus kontrolliertem Anbau

Bevorzugt aus biologischer, nachvollziehbarer Landwirtschaft.


4) Schonende CO₂-Extraktion

Eine etablierte Methode, um Pflanzenbestandteile ohne Lösungsmittelrückstände zu

gewinnen.


5) Regelmäßige Laboranalysen

Transparente Prüfberichte zu Cannabinoidprofil und Reinheit.


6) Verschiedene Konzentrationen

Erleichtern eine individuelle und schrittweise Anpassung.


Wie viel CBD wird üblicherweise verwendet?

Die individuell passende Menge hängt unter anderem ab von:

  • Körpergewicht

  • persönlicher Empfindlichkeit

  • Produktkonzentration

  • Anwendungsgewohnheiten



Häufig genannte Orientierungsbereiche (ohne Empfehlung):

Einsteiger:

ca. 5–20 mg pro Tag


Regelmäßige Anwender:

ca. 20–60 mg pro Tag


Höhere Mengen:

werden in Studien beschrieben, sollten jedoch individuell beurteilt werden.

Sehr hohe Mengen können vermehrt zu Müdigkeit oder Magen-Darm-Reaktionen

führen.


Wann besondere Vorsicht sinnvoll ist

Cannabidiol kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten haben, etwa

solchen, die über Leberenzyme verstoffwechselt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Blutverdünner

  • bestimmte Schmerzmittel

  • Antiepileptika

  • einige Antidepressiva

In solchen Fällen ist eine Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal sinnvoll.



Wie man eine zu hohe Menge vermeidet

  • langsam beginnen und schrittweise anpassen

  • auf geprüfte Qualität achten

  • Körpergewicht berücksichtigen

  • Regelmäßigkeit statt Einzelmengen

  • keine unnötig hohen Dosierungen verwenden


CBD Dosierung im Alltag – sachliche Anwendung ohne Wirkversprechen

Fazit: Kann man CBD überdosieren?

Nach heutigem Kenntnisstand gilt CBD als gut verträglicher Inhaltsstoff. Eine

klassische toxische Überdosierung ist nicht bekannt.

Was auftreten kann, sind milde, vorübergehende Begleiterscheinungen, insbesondere

bei hohen Mengen oder minderwertigen Produkten.


Entscheidend sind:

  • Qualität

  • transparente Herstellung

  • realistische Dosierung

  • individuelle Beobachtung



Ergänzende Einordnung zu Dosierung, Sicherheit und Studienlage

Beim Umgang mit CBD Öl ist vor allem eine realistische und individuelle

CBD Dosierung entscheidend. Auch wenn Cannabidiol allgemein als gut verträglich gilt,

zeigen Erfahrungen und wissenschaftlichen Studien, dass der Körper je nach Person

sehr unterschiedlich reagiert. Eine klassische CBD Überdosis im toxikologischen Sinn

ist nicht bekannt, dennoch können höhere Dosen vorübergehende

Begleiterscheinungen verursachen.


Zu den häufig beschriebenen Symptomen einer CBD Überdosierung zählen unter

anderem Müdigkeit, ein leichtes Schwindelgefühl, trockener Mund oder Magen-Darm-

Unwohlsein. Diese Effekte treten vor allem dann auf, wenn sehr hohe Mengen

eingenommen wurden oder der individuelle Toleranzbereich überschritten wird. In der

Praxis berichten Nutzer häufiger über solche Reaktionen, wenn sie CBD genommen 

haben, ohne die Dosierung schrittweise zu steigern.


Ein wichtiger Faktor ist dabei der CBD Gehalt des jeweiligen Produkts. Besonders bei

Ölen ist es sinnvoll zu wissen, wie viel mg CBD pro Tropfen enthalten sind, um eine

präzise Anpassung zu ermöglichen. Auch bei CBD Kapseln sollte auf eine klare

Deklaration der enthaltenen Menge geachtet werden, da diese meist standardisierte

Dosierungen liefern und weniger flexibel sind als Öl.


Internationale Bewertungen wie der critical review report sowie Veröffentlichungen

unter dem Titel „safety and side effects of cannabidiol a cannabis sativa constituent“ 

zeigen, dass selbst sehr hohe Mengen – in einzelnen Studien bis zu 1500 mg CBD pro

Tag – untersucht wurden. Diese Daten dienen jedoch ausschließlich der

wissenschaftlichen Bewertung und stellen keine Empfehlung dar. Für den Alltag gilt

weiterhin: mit einer niedrigen Dosis beginnen und die eigene Reaktion beobachten.


Besondere Aufmerksamkeit ist geboten bei möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten,

da Cannabidiol bestimmte Leberenzyme beeinflussen kann. Wer

regelmäßig Arzneimittel einnimmt, sollte dies bei der Verwendung von Cannabidiol

stets berücksichtigen und im Zweifel fachlichen Rat einholen.


Zusammengefasst zeigt sich: Die richtige Anwendung von Cannabidiol basiert nicht

auf möglichst hohen Mengen, sondern auf Transparenz, Qualität und einer individuell

angepassten Dosierung. Wer diese Punkte beachtet, reduziert das Risiko

unerwünschter Effekte deutlich und nutzt CBD verantwortungsvoll im Alltag.


Abschließend ist zu beachten, dass die gleichzeitige Einnahme von Cannabidiol CBD 

mit anderen Substanzen individuell unterschiedlich wahrgenommen werden kann.

Besonders bei sehr hohen Mengen – etwa im Bereich von 1000 mg – spielt die

persönliche Empfindlichkeit eine zentrale Rolle. Die Wirkung von Cannabis-

bestandteilen wird unter anderem im Zusammenhang mit dem Endocannabinoid System 

betrachtet, das bei jedem Menschen unterschiedlich reagiert. Um das Risiko

unerwünschter Nebenwirkungen zu minimieren, empfiehlt sich ein bewusster,

schrittweiser Umgang mit Cannabidiol und eine realistische Einschätzung der eigenen

Verträglichkeit.


FAQ – CBD Überdosierung & Sicherheit

Kann man CBD überdosieren?

Eine toxische Überdosierung ist nicht bekannt. Zu hohe Mengen können jedoch

vorübergehende Begleiterscheinungen verursachen.


Wie viel CBD gilt als üblich?

Viele Anwender bewegen sich im Bereich von 5–60 mg täglich. Die individuelle

Verträglichkeit variiert.


Was passiert bei zu viel CBD?

Mögliche Effekte sind Müdigkeit oder Magen-Darm-Unwohlsein, die meist rasch

abklingen.


Ist CBD giftig?

CBD weist nach aktuellem Wissensstand kein klassisches Giftprofil auf.


Kann CBD Durchfall auslösen?

Selten – häufiger sind ungeeignete Trägeröle oder Zusatzstoffe die Ursache.


Kann CBD mit Medikamenten interagieren?

Ja, in einzelnen Fällen. Ärztliche Rücksprache wird empfohlen.


Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine

medizinische Beratung dar. Cannabidiol ist kein Arzneimittel. Es werden keine Heil-

oder Gesundheitsversprechen abgegeben.


Rechtlicher Hinweis (Schweiz)

CBD-Produkte sind in der Schweiz legal, sofern der THC-Gehalt unter 1 % liegt.


Haftungsausschluss

Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte stets eine medizinische Fachperson

konsultiert werden.

 
 

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