Ist CBD süchtig machend? Die sachliche Einordnung zu Cannabidiol
- 21. Apr.
- 3 Min. Lesezeit

Immer mehr Menschen in der Schweiz interessieren sich für Produkte mit Cannabidiol
(CBD). Dabei taucht häufig eine zentrale Frage auf:
👉 Kann CBD süchtig machen?
Dieser Beitrag gibt eine sachliche, wissenschaftlich orientierte Einordnung – ohne
Übertreibungen, ohne Heilversprechen und auf Basis aktueller Erkenntnisse.
Transparenzhinweis (wichtig für Google & Nutzer)
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information.
Er stellt keine medizinische Beratung dar und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder
Behandlung.
Cannabidiol-Produkte sind keine Arzneimittel und nicht zur Behandlung von Krankheiten
zugelassen.
Was ist CBD überhaupt?
Cannabidiol (CBD) ist ein natürlicher Bestandteil der Hanfpflanze. Es gehört zu den
sogenannten Cannabinoiden.
Im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabinol):
verursacht CBD keinen Rauschzustand
wirkt nicht psychoaktiv
beeinflusst nicht das Bewusstsein im klassischen Sinne
CBD wird in verschiedenen Formen angeboten, z. B.:
CBD Öl (Cannabidiol Öl)
Ist CBD in der Schweiz legal?
Ja. In der Schweiz sind CBD-Produkte legal, sofern:
👉 der THC-Gehalt unter 1% liegt
Dieser Grenzwert unterscheidet sich deutlich von vielen EU-Ländern (meist 0.2–0.3%).
Wichtig: Die Einordnung erfolgt je nach Produktkategorie (z. B. Kosmetik, Aroma-Produkt
oder Gebrauchsgegenstand).
Kann CBD süchtig machen?
Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand gilt:
👉 CBD besitzt kein bekanntes Suchtpotenzial
CBD unterscheidet sich grundlegend von THC und anderen Substanzen, die mit
Abhängigkeit in Verbindung gebracht werden.
Einschätzung der WHO
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kam in einer Bewertung zu Cannabidiol zu
folgendem Ergebnis:
👉 „CBD zeigt kein Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotenzial.“
Diese Einschätzung wird häufig als Referenz herangezogen, wenn es um die Einordnung
von CBD geht.
Warum CBD nicht als suchterzeugend gilt
1. Kein Einfluss auf das Belohnungssystem
Viele suchterzeugende Substanzen erhöhen stark die Dopamin-Ausschüttung im Gehirn.
👉 CBD zeigt laut aktuellem Stand keine vergleichbare Wirkung auf dieses System.
2. Keine psychoaktive Wirkung
CBD verursacht:
keinen Rausch
keine „High“-Effekte
keine veränderte Wahrnehmung
3. Keine Hinweise auf körperliche Abhängigkeit
Typische Merkmale einer Sucht sind:
Toleranzentwicklung
Entzugserscheinungen
Kontrollverlust
👉 Für CBD gibt es keine gesicherten Hinweise auf diese Effekte.
CBD und das Endocannabinoid-System
CBD interagiert mit dem sogenannten Endocannabinoid-System (ECS), das an
verschiedenen Körperfunktionen beteiligt ist:
Stimmung
Schlaf
Appetit
Wahrnehmung
👉 Wichtig:
CBD bindet nicht direkt an die CB1-Rezeptoren, die für psychoaktive Effekte
verantwortlich sind.
Wird CBD im Zusammenhang mit Sucht erforscht?
Einige Studien untersuchen mögliche Zusammenhänge, z. B. bei:
Nikotinabhängigkeit
Alkoholkonsum
Stressverhalten
👉 Diese Forschung befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium.
CBD ist kein zugelassenes Mittel zur Behandlung von Suchterkrankungen.
Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen
CBD gilt allgemein als gut verträglich. Dennoch können in Einzelfällen auftreten:
Müdigkeit
Appetitveränderungen
Magen-Darm-Beschwerden
👉 Wichtig:
CBD kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten haben. Bei Unsicherheiten
sollte eine medizinische Fachperson konsultiert werden.
CBD im Vergleich zu THC
Merkmal | CBD | THC |
Psychoaktive Wirkung | Nein | Ja |
Rauschzustand | Nein | Ja |
Suchtpotenzial | Keine Hinweise (WHO) | Möglich bei regelmäßigem Konsum |
Legalität Schweiz | Unter 1% THC erlaubt | Über 1% verboten |
Einstufung | Kein Betäubungsmittel | Betäubungsmittel |
Fazit: Macht CBD süchtig?
👉 Nein – nach aktuellem wissenschaftlichen Stand gilt CBD nicht als suchterzeugend.
Internationale Organisationen wie die WHO sehen kein Missbrauchs- oder
Abhängigkeitspotenzial.
Wichtig bleibt:
CBD ist kein Arzneimittel
CBD ersetzt keine medizinische Behandlung
Die Forschung entwickelt sich weiterhin
Häufige Fragen zu CBD und Abhängigkeit
Macht CBD abhängig?
Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand gibt es keine Hinweise darauf,
dass CBD abhängig macht.
Kann man CBD regelmäßig verwenden?
Viele Menschen verwenden CBD regelmäßig. Eine klassische Abhängigkeit
wurde bisher nicht beschrieben.
Kann CBD eine Therapie ersetzen?
Nein. CBD ist kein Arzneimittel und ersetzt keine ärztlich verordnete Therapie.
Ist CBD in der Schweiz legal?
Ja, solange der THC-Gehalt unter 1% liegt.
Rechtlicher Hinweis (Schweiz)
CBD-Produkte sind in der Schweiz legal, sofern der THC-Gehalt unter 1% liegt.
Die Einordnung erfolgt je nach Produktkategorie.
Wichtiger Hinweis
Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information.
Er ersetzt keine medizinische Beratung.

