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Kann man CBD während der Schwangerschaft nehmen?

Aktualisiert: 5. Jan.

Eine Schwangerschaft gehört zu den aufregendsten und gleichzeitig sensibelsten

Phasen im Leben. Viele werdende Mütter möchten in dieser Zeit bewusst leben, Stress

reduzieren und den Körper möglichst sanft unterstützen. Bei der Suche nach

natürlichen Möglichkeiten rückt auch CBD (Cannabidiol) immer wieder in den Fokus.


Doch sofort stellt sich die Frage: Ist die Einnahme von CBD während der

Schwangerschaft überhaupt sinnvoll oder sogar riskant? Die Antwort darauf ist nicht

eindeutig – denn die wissenschaftliche Forschung zum Thema CBD Schwangerschaft 

steht noch ganz am Anfang.


Wichtiger Hinweis vor der Einnahme

Bevor Sie in der Schwangerschaft CBD Öl nutzen, sollten Sie dies unbedingt mit Arzt

oder Hebamme abklären. Die Datenlage ist unsicher, die Wirkung auf das ungeborene

Kind nicht ausreichend erforscht, und selbst legale Produkte können Spuren von THC

enthalten. Nur Fachpersonen können beurteilen, ob eine Anwendung in Ihrem Fall

sinnvoll ist.


CBD Schwangerschaft

CBD – kurz erklärt

CBD ist ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze, der im Gegensatz zu THC nicht berauschend

wirkt. Viele Menschen schätzen ihn für seine beruhigenden, ausgleichenden und

entzündungshemmenden Eigenschaften. In der Schweiz sind CBD Produkte legal,

solange der THC-Gehalt unter 1 % liegt.

Im Alltag nutzen viele Anwender CBD zur Unterstützung bei:

  • Schlafstörungen

  • innerer Unruhe oder Stress

  • leichten Schmerzen und Verspannungen

  • Hautproblemen


Gerade diese positiven Erfahrungen lassen manche Schwangere überlegen, ob CBD

auch für sie hilfreich sein könnte.


Warum Schwangere über CBD nachdenken

Die Schwangerschaft bringt körperliche und emotionale Veränderungen mit sich.

Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Übelkeit, Verspannungen oder Ängste sind nicht

ungewöhnlich. Medikamente werden in dieser Zeit jedoch oft nur eingeschränkt

empfohlen, weshalb viele Frauen nach pflanzlichen Alternativen suchen.


CBD erscheint hier zunächst interessant, da es allgemein als sanft und gut verträglich

gilt. Allerdings darf man nicht vergessen: Was für den Körper einer erwachsenen Frau

unproblematisch sein kann, ist im Kontext CBD Schwangerschaft noch nicht

ausreichend untersucht.


Vor- und Nachteile von CBD in der Schwangerschaft

Um die Situation besser einschätzen zu können, ist es hilfreich, die möglichen Chancen

und Unsicherheiten nebeneinanderzustellen:


Mögliche Vorteile

Mögliche Nachteile / Risiken

Pflanzlich, nicht berauschend

Kaum wissenschaftliche Studien speziell für Schwangere

Viele Anwender berichten von Entspannung und besserem Schlaf

Unklare Wirkung auf die Entwicklung des Babys

Könnte bei Stress oder leichter Übelkeit unterstützen

CBD-Produkte können Spuren von THC enthalten

Legal in der Schweiz (THC < 1 %)

Fehlende Langzeitdaten zu möglichen Nebenwirkungen

Oft als natürliche Alternative wahrgenommen

Ärzte und Fachgesellschaften raten meist zur Vorsicht


Warum gibt es keine eindeutige Empfehlung?

Das liegt vor allem daran, dass das Endocannabinoid-System (ECS), auf das CBD wirkt,

auch bei der Entwicklung des Babys eine Rolle spielt. Es beeinflusst Nerven, Gehirn,

Stoffwechsel und andere zentrale Funktionen. Da noch unklar ist, wie sich zusätzliche

Cannabinoide in dieser Phase auswirken, sehen Experten hier ein Risiko.


Hinzu kommt: Auch in legalen CBD-Produkten sind kleinste Mengen THC enthalten.

Für Erwachsene sind diese Werte gesetzlich unproblematisch – doch für ein

ungeborenes Kind fehlen dazu die Studien.


Expertenmeinungen

Viele Fachgesellschaften und Ärzte empfehlen Schwangeren derzeit, auf CBD-Produkte

zu verzichten – einfach aus dem Grund, dass es keine gesicherten Beweise für

Sicherheit oder Unbedenklichkeit gibt.


Wer dennoch über CBD in der Schwangerschaft nachdenkt, sollte dies immer mit

einem Arzt oder einer Hebamme besprechen.


Sichere Alternativen in der Schwangerschaft

Statt Cannabidiol raten Experten in der Schwangerschaft eher zu anderen, bewährten

Möglichkeiten:

  • Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder Schwangerschafts-

  • Yoga

  • Pflanzliche Tees wie Kamille, Melisse oder Ingwer (nach Rücksprache mit Arzt)

  • Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, um Kreislauf und Schlaf zu

  • stabilisieren

  • Gesunde Ernährung und Routinen, die den Körper zusätzlich unterstützen

Diese Methoden sind weitgehend erprobt und bergen keine vergleichbaren

Unsicherheiten wie Cannabinoide.


Fazit: Vorsicht statt Risiko

Obwohl Cannabidiol-Produkte für viele Menschen im Alltag wertvolle Unterstützung bieten

können, gilt in der Schwangerschaft: Zurückhaltung ist der sicherere Weg.


Da die Forschungslage noch nicht eindeutig ist, lässt sich nicht garantieren, dass die

Einnahme unbedenklich ist.


Wer Beschwerden hat, sollte diese offen mit Arzt oder Hebamme besprechen und auf

Alternativen setzen, die besser untersucht und empfohlen sind. So wird die

Schwangerschaft zu einer bewussten, gesunden und sicheren Zeit – für Mutter und

Kind.


Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu CBD Schwangerschaft

1. Ist CBD in der Schwangerschaft erlaubt?

Cannabidiol-Produkte sind in der Schweiz grundsätzlich legal (THC < 1 %). Ob sie während der

Schwangerschaft genutzt werden sollten, ist jedoch nicht eindeutig geklärt. Fachleute

raten in der Regel zur Vorsicht.


2. Gibt es Studien über CBD und Schwangerschaft?

Bisher gibt es kaum wissenschaftliche Studien, die die Einnahme von Cannabidiol in der

Schwangerschaft untersuchen. Die Forschung steht noch am Anfang, weshalb keine

eindeutigen Empfehlungen möglich sind.


3. Kann CBD dem ungeborenen Kind schaden?

Die Wirkung von Cannabidiol auf die Entwicklung des Babys ist bisher nicht ausreichend

erforscht. Aus diesem Grund empfehlen Ärzte und Hebammen, die Einnahme vorab

immer medizinisch abzuklären.


4. Gibt es sichere Alternativen zu CBD in der Schwangerschaft?

Ja, häufig werden Methoden wie Meditation, Atemübungen, Schwangerschafts-Yoga,

Bewegung an der frischen Luft oder ausgewählte pflanzliche Tees empfohlen. Diese

gelten als erprobter und risikoärmer.


Hinweis

Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine

medizinische Beratung dar. Cannabidiol (CBD) ist kein Arzneimittel. Es werden keine

Heil- oder Gesundheitsversprechen abgegeben.


Rechtlicher Hinweis (Schweiz)

CBD-Produkte sind in der Schweiz legal, sofern der THC-Gehalt unter 1 % liegt.

Die Inhalte beziehen sich ausschließlich auf die rechtliche Situation in der Schweiz.


Haftungsausschluss

Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte stets eine medizinische Fachperson

konsultiert werden.

 
 

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